[broːm] spielen einen eleganten Mid-Tempo-Post-Rock mit Ausflügen ins Schwelgerische und Ausbrüchen ins Noisehafte. No Wave, Post Punk, Blumen auf der Parkbank – all das kommt bei [broːm] in hymnischer Hittigkeit und vertrackter Taktung zusammen. Nicht zuletzt durch Gong und Synthesizer gelingt der Musik von [broːm] ein hörerlebbares Update von Independentrockmusik mit Herz, Finesse und Freakouts.

[broːm] – „fuse“ EP auf Vinyl

Ihre EP “fuse” erscheint am 18. Juli 2014 auf Vinyl und als Download.
Beide Formate sind in der hiesigen Vinyl Icon Shop Boutique erhältlich.
[bro:m] - "fuse" (Cover)“Nur 100 Copies, Download via QR-Code. 5 Track Mini-LP einer Band aus Greifswald, die offensichtlich etwas arty unterwegs ist. Das bemerkt man schon beim Cover, bei den Tracks, die 1,2,3,6 und 7 heißen ebenfalls und auch beim Bandnamen. Der schreibt sich in eckigen Klammern mit einem Längezeichen zwischen o und m – was unser System regelmäßig zum Absturz brachte bei der Titelanlage, haha. Musikalisch gibt es eine überaus gelungene Mischung aus Postrock, Indie, Postpunk und New Wave. Melancholische Parts, die mit herzzerreißenden Synthieteppichen unterlegt werden wechseln sich mit stürmische Passagen. Das klingt bekannt, kommt aber Dank zusätzlicher Genreeinflüsse anders als beim Groß der Post-Irgendwas-Formationen. Tipp”

(Flight 13http://www.flight13.com/details/bro_m-fuse-112122)

Rezensionen

Andreas Krinner, OX #125

„Starkes Debüt, bei dessen Beschreibung Referenzbands nur in die Irre leiten würden. Irgendwo zwischen Post-Irgendwas und New Wave.“

I Just Want It To Be A Sound

„Vertrackt umspielen Bass, Gitarre und Schlagzeug die sphärischen Klänge des
Synthies. Mit 6 erhält die EP wieder an Schwere und Wucht. Den fulminanten Abschluss von fuse
bildet 7, dessen stygische Düsternis von Noiseexplosionen durchflammt wird. Nach knapp 28
Minuten verklingen die letzten Töne von fuse, eines selbstbewussten und atmosphärisch stimmigen
Debuts.“

Flight 13

„Musikalisch gibt es eine überaus gelungene Mischung aus Postrock, Indie, Postpunk und New Wave. Melancholische Parts, die mit herzzerreißenden Synthieteppichen unterlegt werden wechseln sich mit stürmische Passagen. Das klingt bekannt, kommt aber Dank zusätzlicher Genreeinflüsse anders als beim Groß der Post-Irgendwas-Formationen. Tipp“

Wall of Sound, Noise & Gong

[broːm] live im Ikuwo, 18. Juli 2014

[broːm] live im Ikuwo, 18. Juli 2014

[broːm] setzen bei ihren Live-Auftritten gern hingebungsvolle Akzente in den Formen der Darbietung. Das Band-Setup ist einigermaßen klassisch, wird aber ergänzt durch einen Gong, der ihren Stil, besonders in den Wall-of-Sound-Momenten maßgeblich prägt. [broːm] gestalten ihre Auftritte gern ein Stück jenseits herkömmlicher Rockkonzerte. Mal spielen sie mit dem Rücken zum Publikum, ein andermal (genau genommen in der Vorgängerband, die personell und stilistisch jedoch schon nah am heutigen Format war) sitzt der Schlagzeuger an der Bühnenfront und ein andermal – so geschehen bei einem Vernissage-Konzert für die Greifswalder Künstlerin und Rakkoon Recordings-Kollaboratorin swinx – positionieren sie sich im Kreis und umgeben sich mit einem Arrangement aus Glühbirnen, die der Sänger live via Dimmer steuert.

Im April 2016 spielten [broːm] und The Kanadagans – sozusagen zwei Bands von Rakkoon Recordings auf gemeinsamer Klassenfahrt – im M.A.U. Club in Rostock. Photos davon gibt es hier.

Neue Aufnahmen

Im Sommer 2016 nahm die Band neues Material in einem Gutshaus auf dem Land auf. Quasi der vollständige Proberaum wurde nach Ückeritz umverlagert, um dort unter direkten Livebedingungen an neuen Stücken zu arbeiten und jene sogleich aufzunehmen – möglichst ohne Overdubs, direkt und energetisch. Photos von den Sessions gibt es hier.

[broːm] bei neuen Aufnahmen in einem Landhaus in M-V

[broːm] bei neuen Aufnahmen in einem Landhaus in M-V